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S&P 500 fällt mit verstärktem Ausverkauf KI-basierter Technologien

Der S&P 500 ist in diesem Jahr um 4,1 % gefallen und gab zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts seine Gewinne wieder ab, nachdem er Mitte Februar ein Rekordhoch erreicht hatte. Die Anleger bewerten die Risiken neu, da die Tech-Aktien zurückgehen, die Handelsspannungen eskalieren und die Federal Reserve (FED) sich auf eine entscheidende Sitzung in dieser Woche vorbereitet.

Big Tech, einst die treibende Kraft des Marktes, belastet nun den Index. Apple, Amazon und Tesla stehen allesamt unter Druck, wobei die Verlangsamung der Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) und die zunehmende Konkurrenz durch das chinesische Unternehmen DeepSeek die Anleger zusätzlich beunruhigen. Microsoft und Google (Alphabet) haben ebenfalls nachgegeben, da ihre Bewertungen auf dem Prüfstand stehen.

Unterdessen sorgt die Zollpolitik von Präsident Donald Trump für zusätzliche Unsicherheit. Goldman Sachs hat sein Jahresendziel für den S&P 500 von 6.500 auf 6.200 gesenkt, während das Beratungsunternehmen Yardeni Research am 15. März seine Prognose von 7.000 auf 6.400 senkte und dabei Handelsunterbrechungen und wirtschaftliche Risiken anführte.

Angesichts der bevorstehenden wichtigen wirtschaftlichen Ereignisse könnten die nächsten Wochen darüber entscheiden, ob die Märkte Stabilität finden oder tiefere Verluste hinnehmen müssen.

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Tech-Verkauf vertieft sich durch anhaltende KI-Probleme

Tech-Aktien, die bereits unter Druck stehen, haben starke Verluste erlitten. Tesla ist in diesem Jahr um 38,1 % gesunken, was auf die schwächelnde Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die verstärkte chinesische Konkurrenz zurückzuführen ist. Der Vorstoß des Unternehmens in die autonome Technologie hat noch keine nennenswerten Einnahmen gebracht, was die Anleger zusätzlich beunruhigt.

Apple und Amazon sind um 14,7 % bzw. 9,8 % gefallen, da Verzögerungen bei KI-Produkten und nachlassende Verbraucherausgaben die Wachstumsaussichten belasten. Microsoft ist um 7,8 % gefallen, da sich die Frage stellt, ob sich die KI-Investitionen des Unternehmens in nachhaltiges Wachstum umsetzen lassen.

Meta Platforms hebt sich davon ab und steigt um 3,7 %, da die Kostensenkungsstrategie und die KI-gestützte Werbung das Vertrauen der Anleger stärken. Einige erwarten, dass das Unternehmen weiter an Boden gewinnen wird, nachdem der Oberste Gerichtshof ein Gesetz bestätigt hat, das ByteDance dazu verpflichtet, das TikTok-Geschäft in den USA zu veräußern, was die Wettbewerbslandschaft möglicherweise umgestalten wird. (Quelle: PBS News)

Zinsentscheidung der Fed könnte Marktrichtung vorgeben

Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank ( FOMC) tritt diese Woche zusammen und wird am Mittwoch, den 19. März, um 14:00 Uhr ET eine geldpolitische Entscheidung treffen. Die Anleger erwarten Signale darüber, ob Zinssenkungen bevorstehen oder ob die Politik länger als erwartet restriktiv bleiben wird.

Die meisten Erwartungen deuten auf eine Beibehaltung der Zinssätze hin.

Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, hat mit Verweis auf Inflationsängste davor gewarnt, dass eine Lockerung nicht unmittelbar bevorstehe. Die jüngsten Daten zeigen, dass die Inflation in den USA im Februar bei 2,8 % lag und damit leicht unter den Prognosen, aber über dem Ziel der Fed von 2 %.

Seit September 2024 hat die US-Notenbank die Zinsen bereits dreimal gesenkt und damit den Leitzins auf 4,50 % gebracht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jedoch eine aggressivere Haltung eingenommen und seit Juni sechs Zinssenkungen vorgenommen, da sich das Wachstum in Europa verlangsamt.

Tariftag am 2. April stellt eine weitere Bedrohung dar

Während die Zinspolitik im Mittelpunkt steht, ist der „Tariff Day“ am 2. April ein weiterer wichtiger Risikofaktor. An diesem Tag plant Präsident Trump die Einführung von Zöllen in Höhe von 25 % auf importierte Autos, Halbleiter und Pharmazeutika, ein Schritt, der den globalen Handel erschüttern könnte.

Technologieunternehmen, die bereits mit Rückschlägen bei der KI und sinkenden Bewertungen zu kämpfen haben, sehen sich nun der zusätzlichen Belastung durch höhere Kosten in der Lieferkette ausgesetzt. Auch Automobilhersteller und Pharmaunternehmen könnten unter Druck geraten, da wichtige Handelspartner Vergeltungsmaßnahmen erwägen.

Die ohnehin schon hohe Volatilität an den Märkten wird durch das Risiko einer Eskalation der Handelsspannungen noch unberechenbarer. Die Anleger wägen ab, ob die Zölle die Inflation anheizen werden, während die Fed versucht, die Preise zu stabilisieren.

Schlussfolgerung

Die Märkte bleiben angespannt, da Big Tech schwankt, die Handelsspannungen zunehmen und die Fed sich auf eine wichtige Entscheidung vorbereitet. KI-getriebene Ausverkäufe, nachlassende Verbrauchernachfrage und Wettbewerbsdruck haben Tech-Aktien verunsichert, während Trumps Zölle vom 2. April Lieferketten und Gewinnspannen von Unternehmen zu stören drohen.

Die anstehende Entscheidung der Federal Reserve könnte die Stimmung beeinflussen, aber die Inflation liegt weiterhin über dem Zielwert und die Bedingungen für den globalen Handel verschlechtern sich. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, da die Anleger beurteilen werden, ob sich Tech-Aktien erholen können, ob sich zinspolitische Veränderungen durchsetzen und ob sich Handelsstörungen bemerkbar machen.

Angesichts der zunehmenden Unsicherheit an mehreren Fronten werden die kommenden Wochen darüber entscheiden, ob sich der S&P 500 stabilisiert oder seine Talfahrt fortsetzt. Die Märkte werden sich mit einer komplexen Mischung aus Geldpolitik, handelspolitischen Veränderungen und sektorspezifischen Herausforderungen auseinandersetzen.

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf zukünftige Ergebnisse zu.

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