31. März Ausblick auf die Woche: PMI, Zölle, Arbeit und mehr
Während sich der März dem Ende zuneigt und der April am Horizont auftaucht, sollten Händler und Anleger die wichtigsten Wirtschafts- und Finanzereignisse dieser Woche im Auge behalten, da sie wertvolle Einblicke in die Zukunft der Märkte bieten könnten.
Von PMI-Daten bis hin zu Zöllen und Arbeitsmarkt-Updates - hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Ereignisse, auf die Sie in den kommenden Tagen achten sollten:

Globaler PMI-Bericht
In dieser Woche werden die Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus einigen der größten Volkswirtschaften der Welt veröffentlicht.
Der PMI ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors eines Landes misst. Als solcher spielt er eine Schlüsselrolle bei den geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken und kann die Marktstimmung erheblich beeinflussen.
Die wichtigsten PMI-Veröffentlichungen, auf die man achten sollte, sind folgende:
Montag, 31. März:
China (Festland) NBS PMI (März)
Dienstag, 1. April:
Weltweite Einkaufsmanagerindizes (PMI) des verarbeitenden Gewerbes, einschließlich des globalen Einkaufsmanagerindex (März)
ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe der Vereinigten Staaten (März)
Mittwoch, 2. April:
ASEAN PMI für das verarbeitende Gewerbe (März)
Indien HSBC PMI für das verarbeitende Gewerbe (März)
Donnerstag, 3. April:
Weltweite Dienstleistungen, Composite PMI, inkl. Global PMI (März)
S&P Globaler Sektor-PMI (März)
Vereinigte Staaten ISM Dienstleistungs-PMI (März)
Freitag, 4. April:
Indien HSBC Dienstleistungs-PMI (März)
Eurozone HCOB Bau-PMI (März)
Vereinigtes Königreich S&P Global Construction PMI (März) (Quelle: SPGlobal)
Weitere Trump-Zölle in Sicht?
US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch, dem 2. April, ein breites Spektrum von Zöllen ankündigen, darunter auch „gegenseitige“ Abgaben für andere Länder.
Trump hat diesen Schritt als „Befreiungstag“ für die US-Wirtschaft bezeichnet. Es wird erwartet, dass die Ankündigung die Unsicherheit über die Zukunft der größten Volkswirtschaft der Welt und der Finanzmärkte verstärken wird.
Darüber hinaus haben diese Zölle die Analysten an der Wall Street veranlasst, ihre Prognosen für die Wirtschaft und die Unternehmensgewinne nach unten zu korrigieren.
Interessanterweise kündigte Trump letzte Woche Zölle von 25 % auf Autoimporte an, "ein Schritt, der die durchschnittlichen Kosten eines Fahrzeugs in den USA voraussichtlich um Tausende von Dollar erhöhen wird“. (Quelle: Reuters)
US-Arbeitsmarktbericht
Der US-Arbeitsmarktbericht, ein weiterer wichtiger Wirtschaftsindikator, soll am Freitag, den 4. April, veröffentlicht werden und wird voraussichtlich ein langsameres Beschäftigungswachstum ausweisen, was die wirtschaftlichen Bedenken weiter verstärken wird.
In der Zwischenzeit ist das Verbrauchervertrauen im März stark zurückgegangen, was durch die Angst vor einer möglichen Rezession und einer durch Zölle verursachten Inflation genährt wird.
Angesichts dieser Berichte und der Aussichten für die Futures-Märkte rechnen Analysten nach einem schwierigen März mit anhaltender Volatilität im April, da die Anleger auf Klarheit über die sich entwickelnde Zollsituation warten.
Weitere Berichte
Montag, 31. März:
Deutschland Einzelhandelsumsätze (Feb)
Vereinigtes Königreich Hypothekenkredite und -genehmigungen (Feb)
Italien Inflation (März, vorläufig)
Deutschland Inflation (März, vorläufig)
Südkorea Industrieproduktion (Feb)
Japan Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze (Feb.)
Dienstag, 1. April:
Japan Arbeitslosenquote (Feb)
Australien RBA-Zinsentscheidung
Vereinigtes Königreich Nationwide Immobilienpreise (März)
Inflation der Eurozone (März, vorläufig)
Arbeitslosenquote der Eurozone (Februar)
Mittwoch, 2. April:
Vereinigte Staaten: Auftragseingänge der Industrie (Feb)
Donnerstag, 3. April:
Australien Handelsbilanz (Feb)
Kanada Handel (Feb)
Handel der Vereinigten Staaten (Feb)
Freitag, 4. April:
Deutschland Werksaufträge (Feb) Handel (Feb)
Kanada Arbeitslosenquote (März)
Schlussfolgerung
Zu Beginn des Monats April bleibt die Finanzlandschaft unsicher. Wichtige Ereignisse wie der US-Arbeitsmarktbericht, die PMI-Daten und mögliche neue Zölle von Präsident Trump schaffen ein unbeständiges Umfeld für Händler und Anleger. Diese Entwicklungen im Auge zu behalten, wird für die Navigation auf den Märkten in den kommenden Wochen entscheidend sein.
* Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse